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Seit der ersten Empörung um das Klonschaf Dolly ist es wieder ruhig geworden um diese kontroverse Form der Fortpflanzung. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit werden immer mehr Tiere geklont: Rinder, Rehe, Pferde, Katzen und neuerdings auch Hunde. In den Vereinigten Staaten gibt es bereits Firmen, die das Klonen eines verstorbenen Lieblingstiers anbieten. An der Spitze der Entwicklung steht jedoch gegenwärtig noch die Fleischindustrie. Deshalb ist die modernste landwirtschaftliche Universität der Welt, die Texas A & M University, führend in der Technologie des Klonens.
Doch das Klonen bleibt höchst umstritten: Manche hoffen dank der Klontechnologie in Zukunft embryonale Stammzellen einfach und in grossen Mengen gewinnen zu können, um so bisher unbehandelbare Erkrankungen heilen zu können. Wieder andere versprechen sich davon, dereinst ein verstorbenes Kind zurückgewinnen zu können; während sich andere selbst klonen lassen wollen, um so vermeintlich unsterblich zu werden.
Die Widerstände gegen die neuen Möglichkeiten der Wissenschaft sind gross: Fundamentalistische Christen warnen davor, der Schöpfung Gottes ins Handwerk zu pfuschen.
In «NZZ Swiss made»: Swiss Alp, Texas.
Länge: 35 Minuten