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Am 28. September 1928 trifft ein junger Schweizer in Paris ein, um Maler zu werden. Er schleust sich rasch in den Kreislauf des Pariser Künstler- und Literatenlebens ein. Jean Cocteau macht seinen «cher petit» mit Picasso bekannt. Der «Meister» ist angetan von Walsers Arbeiten und vermittelt erste Verkäufe seiner Bilder.
Seine Homosexualität lebt Walser befreit von sozialer Kontrolle. Augenblicke von Hochgefühl und Überschwang bezahlt Andreas jedoch zunehmend mit der Einsicht, dass er sein «Gründlichstes und Tiefstes» nur leisten kann, wenn er leidet. Ernst Ludwig Kirchner versucht in mahnenden Briefen, Walser von den «Giften» (Morphium, Opium) weg zu bekommen. Am 19. März 1930 stirbt Andreas Walser kurz vor seinem 22. Geburtstag – vermutlich an einer Überdosis Drogen.
«Die Nacht ist heller als der Tag» ist der erste Film über das dramatische Leben und das erst jetzt zu entdeckende eigenständige Werk dieses grossen Unbekannten der Schweizer Kunst.
Länge: 87 Minuten